Köster & Hocker
"Höösch Bloot"
Die Homepage: www.gerd-koester.de
Neues Programm: "Höösch Bloot"
„Höösch Bloot“ heißt das sechste kölsche Bühnenprogramm von Gerd Köster und Frank Hocker,
die seit 1979 in verschiedenen Konstellationen (Schroeder Roadshow, The Piano has been drinking, Gerd Köster Band) zusammen auf der Bühne stehen.
Verstärkt durch den phantastischen Friesen Helmut Krumminga bringen sie seit nunmehr 15 Jahren ihre Songs und Geschichten dahin, wo sie hingehören, nämlich in die Kneipen, Kleinkunsttheater, Schulaulen und Kirchen der kölschen Veedel und Vorstädte.
In ihrem neuen Programm Höösch Bloot ist u. a. die Rede von kleinkriminellen Erfolgsmenschen (Jlöhndije Fäjer), dem Umgang eines Hartz 4 Empfängers mit seinem Lottogewinn (6 Richtije), den Beobachtungen eines ewigen Blockwarts (Dat jeit uns all jet ahn), Terminstress auf höchster Ebene (Jott es enem Meeting) oder tagträumerischem Spuk (Em Hingerhoff).
Für die Krätzjenfreunde gibt es die neue getextete Version eines Klassikers vom Colonia Duett, nämlich die Wiedergeburt eines höchst penetranten Lebewesens (De Fleech).
Dabei schaffen die Herren anscheinend mühelos den Spagat zwischen rohgeschliffenem Blues, ernster Ballade und lässiger Country Persiflage. Musikalische Vorbilder von der Themse bis zum Mississippi senden Grüße an den Rhein, somit führen verschiedenste Einflüsse zu einem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.
Über die Konzerte behauptete die Presse (Auszüge):
„...Witz und Melancholie....möglicherweise mehrdeutig....Spielrausch und Entertainment....facettenreich....einfallsreich und virtuos...standing ovations....bestechende Darbietung, die aufgrund ihrer Intensität künftig zu den Legenden kölscher Musikgeschichte zählen wird.....Künstler, die die kölsche Kultur in neue Höhen treiben...zeigen auf unnachahmliche und originelle Weise, was in Köln so alles möglich ist“)
Gerd Köster vocals, percussion
Frank Hocker Gitarre, vocals
Helmut Krumminga Gitarre, vocals
Biografie Gerd Köster & Frank Hocker
Gerd Köster und Frank Hocker lernen sich Ende der 60er Jahre im pubertätspflichtigen Alter während ihrer Schulzeit am Gymnasium Köln-Nippes kennen und entdecken gemeinsame Vorlieben (z. B. Rolling Stones, Marx Brothers).
Ende der Siebziger gründen sie mit einigen Gleichgesinnten ihre erste gemeinsame Band "Zarah Zylinder".
1979-89
Köster steigt bei der befreundeten Anarcho-Rock-Theater-Band "Schroeder Roadshow" ein. Ein Jahr später kommt Hocker dazu. Die Band ist in den frühen Achtzigern mit bis zu 250 Konzerten jährlich eine der meistbeschäftigten Live-Acts in Deutschland. Sie produziert mit unterschiedlichen Besetzungen insgesamt 7 Alben und wird je zweimal vom WDR "Rockpalast" und BR "Rock aus dem Alabama" aufgezeichnet.
In einer "Schroeder"-Pause 1982 gründen Köster/Hocker das Rock-Quartett "Die Jeilen Träumer" und in den späten Achtzigern die Cover-Band "die Erbförster".
1983 Tournee zusammen mit "Ton Steine Scherben" und Eisi Gulp.
1985 einige Konzerte mit Drafi Deutscher.
1988 spielt "Schroeder" vor 200.000 Leuten beim legendären Festival "Werner – Das Rennen" in Hartenholm mit Roger Chapman und BAP. Es erscheint der Live- Mitschnitt "Schroeder – live beim Rennen".
1989 kleine Tour mit der Zeltinger Band.
Hocker spielt von 87-89 mit Wolfgang Niedecken & Complizen in Nicaragua, Mozambique und einige Shows in Deutschland und der Schweiz.
1989-93
Köster gründet mit Matthias Keul "The Piano has been drinking". Hocker stößt hinzu, die Band wird zunächst mit ihren Tom Waits-Adaptionen zur Kölner Kult-Band, tourt bundesweit und veröffentlicht, insgesamt 4 Alben.
"Piano" spielt im September `92 als erste Rock-Band in der Kölner Philharmonie.
Im Dezember 1992 spielt man beim "Arsch huh Zäng usenander"-Konzert gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vor geschätzten 100.000 Menschen auf dem Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt.
Ende `93 vier legendäre Abschiedskonzerte im Kölner E-Werk.
1994
Köster und Hocker reisen mit ihrem Produzenten Jürgen Fritz in die Bearsville Studios nahe Woodstock / New York und nehmen dort mit Drummer Simon Phillips (Toto, Pete Townshend, Mick Jagger) Teile des Albums "Alles im Griff" auf. Es folgen diverse Konzerte der "Gerd Köster Band" inklusive WDR "Rock live" Aufzeichnung.
Ende `94 spielt Köster unter der Regie von Günter Krämer den "Chuck" in "Die Tankstelle der Verdammten" einem Musical von Georg Ringsgwandl.
59 ausverkaufte Vorstellungen in der Halle Kalk. Der Beginn von Kösters mehrjähriger Arbeit an den Städtischen Bühnen Köln u. a. mit den Musicals "Vom dicken Schwein, das dünn werden wollte" und "Das Dschungelbuch".
1995
Die CD "Der Tanz um den heiligen Bim Bam" enthält akustische Versionen diverser Köster/Hocker- und anderer Songs sowie einige Geschichten und Anekdoten.
Das akustische Bühnen-Programm "Maat Höösch" spielt ca. 50 mal (mit Jürgen Fritz am Flügel und Werner Kopal bzw. später Hans Maahn am Bass).
Köster/Hocker wirken mit bei der "Trude Herr Revue", zwei Shows im Juli auf dem Roncalliplatz vor insgesamt 14.000 Zuschauern u.a. mit Gaby Köster, Dirk Bach, Hella von Sinnen, Anne Haigis, moderiert von Jürgen Becker. Produzent und musikalischer Leiter ist Jürgen Fritz.
Hocker schreibt die Filmmusik zu der ZDF/ARTE-Produktion "Eine unmögliche Hochzeit" von Horst Sczerba (mit Maria Schrader und Rufus Beck)
Hocker schreibt Songs für die CDs von Jürgen Becker und Gaby Köster.
1996
Köster/Hocker erbringen mit dem Album "Dreckelije Krätzje" den Beweis, dass die alte, kölsche, musikalische Erzählform "Krätzje" nicht unbedingt etwas mit Karneval zu tun haben muss. Rhein und Mississippi rücken zumindest musikalisch recht nah zusammen. Mit Helmut Krumminga spielt man im Trio zunächst eine Kneipen-Tour, die sich aufgrund der Nachfrage zu einer Art "Never ending Tour"
in Kneipen, Clubs und Kleinkunsttheatern entwickelt hat. Der Song "Sackjeseech" wird zur Hymne der Eishockey-Fans der Kölner Haie.
1996-99
Unter dem Motto "Gerd Köster und...." spielen Köster/Hocker 16 Abende mit verschiedenen Gästen (Robert Gernhardt, Elke Heidenreich & Caroline Schreiber, Ars Vitalis, 3Gestirn Köln 1, Stoppok & Dany Dziuk, Brings, LSE, Kozmic Blue, Kölner Saxofon Mafia, Gaby Köster, Nikkitakis, Lydie Auvray, Serious solid swineheard, Walk of the elephants, Mitglieder des Schauspielensembles), dokumentiert auf der gleichnamigen Doppel-CD.
Köster schreibt und spielt unter der Regie von Bärbel Maiwurm im Wechsel mit Gaby Köster Sketche für das Familienmagazin "Kind und Kegel".
Erste Lesungen in der Mayerschen Buchhandlung.
1999
Das New Yorker Off-Broadway-Musical "Hedwig & the angry inch", von John Cameron Mitchell und Stephen Trask hat am 10. September in der Halle Kalk Premiere und sorgt in Köln für Furore. Köster hat das Stück zusammen mit Bühnenbildner Herbert Schäfer übersetzt und spielt die Titelrolle. Hocker übernimmt die musikalische Leitung und spielt den Gitarristen "Skshp". 70 umjubelte Vorstellungen, Gastspiel beim Theaterfest in Berlin.
Köster und Hocker spielen mit einer eigens für den Anlaß zusammengestellten Band auf der Milleniums-Silvester-Party auf dem überfüllten Roncalliplatz.
2001
Die zweite akustische Köster/Hocker-CD "Final verseucht" wird aufgenommen, das "roots"-Spektrum um Country und Gospel erweitert. Zahlreiche Konzerte.
Köster liest das Hörbuch "Regenroman" von Karen Duve. Es folgen in den nächsten Jahren "High Fidelity" und "31 songs" von Nick Hornby, "Populärmusik aus Vittula" von Mikael Niemi; "Frl. Ursula" von Heiner Link.
Lesungen mit Elke Heidenreich, Wladimir Kaminer, David Sedaris, Mikael Niemi, Mo Hayder und Minette Walters.
2002-05
Köster und Hocker spielen im Dezember `02 zehn Weihnachtsshows mit dem Titel "Moonlight Christmas" im Kölner Limelight. Gäste sind Basta, Gaby Köster und Günther Ottemeier. Das WDR Fernsehen zeichnet auf.
Sie wirken in allen drei Jahren als feste Ensemblemitglieder bei Arno Steffens "Sackjeseechter-Party" in insgesamt 10 Shows im Palladium mit. Andere Mitwirkende sind Tommy Engel, Linus, Brings, Stoppok, Anke Engelke und LSE bei denen Hocker als Gast in die Seiten greift.
2004 moderiert Köster die Show und singt Duette mit Elke Schlimbach und Anke Engelke.
Seit 2003 sind Köster und Hocker Gäste in der kölschen Veranstaltungsreihe "Kölsch Milljö" und "Kölsche Weihnacht" von Roland Kulik.
Köster moderiert in unregelmäßigen Abständen die zweistündige Sendung "Spielart" (ehemals "Ohrenweide") auf WDR 5 (Sonntags 15-17 Uhr)
Köster arbeitet seit dem Film "Herz" von Horst Sczerba mit dem Saxofonisten Dirk Raulf zusammen. Ergebnis ist die CD "NOX-Lieder zur Nacht", ein Live-Mitschnitt aus dem Studio 672, die im Mai 2004 erscheint. Es folgen unter anderem ein Konzert in der Kölner Philharmonie mit Meret Becker und Ars Vitalis, im Schauspielhaus mit der Kölner Saxofon Mafia und auf dem Zelt-Musik-Festival in Freiburg.
Im Oktober 2004 erscheint die dritte Köster/Hocker-Produktion "Frisch" und ist mit kleiner Band (Charly Terstappen, Hans Maahn, Helmut Krumminga) bis heute auf Tour.
Am 18. Juni 2005 steigt im Kölner Tanzbrunnen vor 4.500 Zuschauern die "Silberhochzeit", ein dreistündiges Konzert, dass Songs aus 25 Jahren Zusammenarbeit von Köster und Hocker enthält. Die gleichnamige Doppel-CD ist ein Live-Mitschnitt und kann auf www.gerd-koester.de bestellt werden.