Malte Pieper
"Geboren um zu reden!"
Homepage von Malte Pieper: www.maltepieper.de
Malte Pieper bei Facebook: www.facebook.com/malte.pieper
Haben Sie schon gewusst, wie man mit Kühlschränken den Kommunismus bekämpfen kann? Haben Sie jemals in einer ruhigen Stunde darüber meditiert, ob nicht vielleicht die Sonne am Klimawandel Schuld sein könnte? Und warum die Bemühungen der Jugend, Engagement zu zeigen, oft genug in einem Türkei-Urlaub münden?
Wie jetzt – Sie haben nicht? Kein Problem, dafür gibt es ja Malte Pieper. Dessen Gedanken gehen oftmals scheinbar krumme Wege, folgen jedoch in letzter Konsequenz unerbittlich dem abenteuerlichen Pfad der verblüffendsten Logik. Deshalb sind sie so erhellend. Und so extrem komisch. Denksport kann so verflucht unterhaltsam sein, wenn der Synapsen-Akrobat am 21. September 1991 in Aachen geboren wurde und Malte Pieper heißt.
Gerade mal 16 Jahre war er alt, als er sich dachte: Schule – gut und schön. Aber so langsam wird’s an der Zeit, auch mal etwas Seriöseres zu machen. Also betrat er im März 2008 erstmals die Bühnen dieser Welt. Oder genauer gesagt: die Bühne des Kölner Wohnzimmertheaters. Seitdem ist er als Comedian - oder Komiker, wie er selbst sagt - immer dann ein gefragter Mann, wenn nach rasantem Sprachwitz, schnittigen Assoziationsketten und der Entdeckung des Absurden im Alltag verlangt wird. Und das Verlangen ist groß: Ob WDR-Fun(k)haus, Quatsch Comedy Club, Nightwash oder RTL 2 Fun Club - auf den gebürtigen Aachener will niemand verzichten. "Sensationelles Stand-up", urteilt der Kölner Express, und Cindy aus Marzahn bescheinigt dem jungen Kollegen eine "hohe Pointendichte". Erfolge wie der zweite Platz beim NDR Comedy Contest im Mai 2011 und zahlreiche andere Preise und Nominierungen lassen ebenfalls erahnen, dass der junge Mann mit seiner ganz speziellen Denkweise gebraucht wird. Auch in der Redaktion der „heute-show“ beim ZDF, wo er sich und sein Gehirn im Frühling 2011 als Gastautor mal so richtig austoben durfte. Und natürlich auf den zahllosen Comedy-Bühnen in der gesamten Republik, auf denen er mit seinem Programm „Zu Hause nix zu tun!“ bereits aufgetreten ist.
Keine Frage, Malte Piepers Karriere hat rasant begonnen. Und weil sie nachweislich auch so weiter geht, drängt sich die Frage auf: Wie macht der das bloß? Eine mögliche Antwort lautet: Er liest. Die Überschriften in Boulevard-Zeitungen zum Beispiel. Die Bibel, die Krakeleien auf den Rückenlehnen von Schulbussitzen, ein Hinweisschild an einem ukrainischen Grenzübergang und - nicht zu vergessen - Liedtexte. Dort wimmelt es nämlich nur so vor geheimen Botschaften, die beweisen: Wir leben in einem Überwachungsstaat. Und wer das nicht glaubt, soll sich mal den Text von "Santa Claus is Coming to Town" anschauen. Oder zu Malte Pieper gehen, das ist noch erhellender, lustiger, aufklärerischer, bewusstseinserweiternder. Manchmal reicht es sogar, wenn nicht er, sondern sein Vater etwas liest, etwa den Katalog eines Elektronikmarktes. Und schon beginnt ein Pointenhagel, bei dem es unter anderem um Naturjoghurt, Angela Merkel, die Fußballnationalmannschaft und die Frage geht, was ein Byte kostet, wenn der Preis einer 4-Terrabyte-Festplatte bei 80 Euro liegt. Unter uns gesagt: Es sind 8 Nanocent. Aber verraten Sie es nicht weiter.